Datenschutzerklärung – Tattvue
Stand: 24. August 2026
Diese Erklärung sagt dir in einfachen Worten, welche Daten die App Tattvue verarbeitet, warum das passiert und welche Rechte du dabei hast.
1. Verantwortlicher
Theodor Staubach An der Bogenheide 45 16348 Wandlitz Deutschland
E-Mail: contact@tattvue.com
Für Nutzerinnen und Nutzer in Brasilien ist zusätzlich ein „Encarregado" nach Art. 41 des brasilianischen Datenschutzgesetzes (LGPD) benannt: Theodor Staubach, Anschrift und E-Mail wie oben. Das ist eine Rolle des brasilianischen Rechts. Ein Datenschutzbeauftragter nach Art. 37 DSGVO ist damit nicht bestellt und nach dieser Vorschrift für uns auch nicht erforderlich.
2. Welche Daten wir verarbeiten
2.1 Konto-Daten
Bei der Registrierung (E-Mail und Passwort oder Anmeldung über Google oder Apple) speichern wir:
- deine E-Mail-Adresse
- dein Passwort, ausschließlich als kryptographischer Hash (bcrypt) – wir können dein tatsächliches Passwort zu keinem Zeitpunkt einsehen
- bei Anmeldung über Google: eine von Google vergebene, eindeutige Kennung deines Google-Kontos (keine weiteren Google-Kontodaten)
- bei Anmeldung über Apple („Mit Apple fortfahren"): eine von Apple vergebene, eindeutige Kennung deines Apple-Kontos und die E-Mail-Adresse aus dem von Apple signierten Nachweis. Nutzt du dabei Apples Funktion „E-Mail-Adresse verbergen", erhalten wir nur eine anonyme Weiterleitungsadresse von Apple, nicht deine eigentliche Adresse. Deinen Namen fragen wir nicht ab und speichern ihn nicht
- den Zeitpunkt, an dem du dein Konto erstellt hast
- deinen aktuellen Guthaben-Stand (wie viele Bilder und Motive dir noch zustehen)
- zu jeder deiner Bild-Erstellungen eine technische Zeile: Zeitpunkt, Dauer, Anzahl der internen Versuche, welches Modell gerechnet hat, ob es ein Gratis- oder ein bezahltes Bild war, das Urteil unserer automatischen Qualitätsprüfung und ob die Echtheitsprüfung deines Geräts erfolgreich war. Was auf dem Bild zu sehen ist, steht dort nicht. Wir brauchen diese Zeile für zwei Dinge: um dein Guthaben und die Tageslimits zu zählen, und um zu wissen, was der Betrieb je Bild kostet und wo die Qualität abfällt
2.2 Geräte-Kennung
Wir speichern eine Kennung deines Geräts (auf dem iPhone die sogenannte „Identifier for Vendor", kurz IDFV). Diese Kennung wird vom Betriebssystem vergeben, gilt nur für unsere App und lässt keinen Rückschluss auf deine Person zu. Löschst du die App, vergibt dein Gerät bei einer Neuinstallation eine neue Kennung. Davon unberührt bleibt das Merkmal, das Apple auf unsere Bitte hin für unsere App auf dem Gerät hinterlegt (Abschnitt 8): Es übersteht eine Neuinstallation und sogar das Zurücksetzen des Geräts. Es enthält ausschließlich die Angabe, ob das kostenlose Probebild bereits verbraucht wurde.
Wir brauchen sie für drei Dinge:
- damit das kostenlose Probebild nicht beliebig oft abgegriffen werden kann, indem jemand immer wieder neue Konten anlegt
- damit die Gutschrift für eine Einladung (Abschnitt 2.5) nicht mehrfach auf demselben Gerät kassiert werden kann
- um die Anfragen je Gerät zu zählen, mit denen wir übermäßige Nutzung bremsen (Abschnitt 2.7)
Für die Nutzungsstatistik nach Abschnitt 2.8 benutzen wir sie seit dem 21. August 2026 nicht mehr. Dort geht stattdessen eine Kennung mit, die nur so lange lebt, wie die App geöffnet ist.
2.3 Deine Fotos und die erzeugten Bilder
Dein hochgeladenes Körperfoto und das Tattoo-Motiv werden ausschließlich im Arbeitsspeicher unseres Servers verarbeitet und nicht gespeichert. Sobald die Erzeugung abgeschlossen ist, sind sie bei uns nicht mehr vorhanden.
Während der Erzeugung misst unser Server an der von dir markierten Stelle zwei Dinge aus deinem Foto: wie hell die Fläche ist und wie fein ihre Oberfläche strukturiert ist. Beide sind reine Bildmesswerte. Sie steuern zweierlei: mit welchen zeichnerischen Anweisungen wir die Erzeugung starten – ein dunkler Untergrund braucht andere Kontraste als ein heller, sonst ist das Motiv kaum zu erkennen – und ob wir dich vorher darauf hinweisen, dass ein farbiges Motiv auf heller Haut aufgeklebt wirken könnte. Dieser Hinweis geht an dich zurück, an niemanden sonst. Die Werte selbst werden ausschließlich während der laufenden Erzeugung verwendet, nicht gespeichert, nicht protokolliert und an keinen Dritten weitergegeben. An Google geht keine Angabe über deine Haut, sondern allein die zeichnerische Anweisung, die daraus folgt.
Ehrlich dazu gesagt: Auf einem Körperfoto können Narben, Muttermale oder Hauterkrankungen zu sehen sein, und wie hell eine Hautfläche gemessen wird, hängt neben Licht, Schatten und Kamera auch von deinem Hautton ab. Deshalb halten wir die Messung bewusst so, dass daraus keine Einordnung deiner Person entsteht: Wir bilden keine Gruppen, benennen keinen Hautton, erkennen keine Personen, leiten keine Gesundheitsmerkmale ab und legen zu keinem dieser Punkte etwas an. Es verlässt keine Angabe über dich unser System – auch nicht an Google. Eine besondere Kategorie personenbezogener Daten im Sinne von Art. 9 DSGVO verarbeiten wir damit nicht. Womit wir die Verarbeitung deines Fotos rechtlich begründen, steht in Abschnitt 6.
Das fertige Ergebnisbild legen wir für höchstens 24 Stunden in unserer Datenbank ab. Der Grund ist einer, der dich schützt: Eine Erzeugung dauert 60 bis 90 Sekunden. Ohne diese Zwischenablage wäre dein Bild verloren, wenn die App in dieser Zeit abstürzt oder du sie schließt – und dein Guthaben wäre trotzdem verbraucht. So bekommst du es beim nächsten Öffnen angeboten.
Dazu gilt:
- Wir löschen das Bild, sobald deine App den vollständigen Empfang bestätigt hat – in der Regel also nach wenigen Minuten.
- Eine Ausnahme gilt für das kostenlose Probebild: Von ihm legen wir zusätzlich die Fassung ohne Wasserzeichen ab. Sie bleibt auch nach der Empfangsbestätigung liegen, damit wir sie dir ohne eine neue Erzeugung nachliefern können, falls du dich danach für einen Kauf entscheidest. Auch sie wird spätestens nach 24 Stunden gelöscht – und sofort, sobald sie einmal nachgeliefert wurde.
- Holst du es nicht ab, wird es spätestens nach 24 Stunden automatisch gelöscht.
- Abgerufen werden kann es nur mit einer zufälligen, nicht erratbaren Abhol-Nummer, die deine App selbst erzeugt, und nur von deinem eigenen Konto.
- Läuft ein Bild ab, ohne dass du es gesehen hast, geben wir dir das verbrauchte Guthaben zurück (höchstens dreimal pro Konto).
Auf unseren Servern legen wir keine Bildergalerie an, und kein Mensch bei uns sieht deine Bilder an. Automatisch geprüft werden sie: Vor der Erzeugung beurteilt ein Programm von Google jedes hochgeladene Bild darauf, ob es erlaubte Inhalte zeigt – siehe Abschnitt 2.9.
Die App legt dein fertiges Ergebnisbild zusätzlich auf deinem Gerät ab, damit du es später wiederfindest. Diese Kopie bleibt bei dir: Sie wird nicht an uns übertragen, wir haben keinen Zugriff darauf, und du kannst sie in der App jederzeit löschen. Zusätzlich kannst du sie über „In Fotos sichern" in die Foto-Galerie deines Geräts übernehmen oder über „Teilen" weitergeben – beides passiert ausschließlich auf deinem Gerät und in deiner Hand.
Der Zugriff der App auf deine Kamera und deine Fotos wird vom Betriebssystem verwaltet und dort von dir freigegeben. Du kannst ihn jederzeit in den Einstellungen deines Geräts zurücknehmen.
2.4 Deine Texteingaben für Motive
Wenn du ein Tattoo-Motiv per Textbeschreibung erzeugen lässt, wird dieser Text zur Verarbeitung an Google Cloud (Vertex AI) übermittelt. Wir speichern deine Beschreibungen nicht.
2.5 Einladungs- und Geschenk-Codes
Jedes Konto bekommt einen persönlichen Einladungscode. Löst jemand deinen Code ein, speichern wir die Verknüpfung zwischen deinem Konto und dem Konto der eingeladenen Person – nur, um die versprochene Gutschrift genau einmal auszuzahlen.
Bei einem Geschenk-Code speichern wir, welches Konto ihn eingelöst hat und wann, damit derselbe Code nicht mehrfach verwendet werden kann.
2.6 Rückmeldungen und Bewertungen
Beide Angaben sind freiwillig:
- Daumen hoch/runter unter einem Ergebnisbild: Wir speichern die Bewertung und den Zeitpunkt. Das Bild selbst wird dabei nicht gespeichert.
- Sterne-Bewertung der App (1–5) mit optionalem Freitext: Wir speichern die Sterne und deinen Text. Bitte gib dort keine persönlichen Daten ein, du musst es nicht.
Beides ist mit deinem Konto verknüpft, damit dieselbe Rückmeldung nicht doppelt gezählt wird.
2.7 Technische Daten und Missbrauchsschutz
Damit die Rechenkosten nicht durch Missbrauch explodieren, zählen wir mit:
- Anfragen pro IP-Adresse, für höchstens 24 Stunden. Gespeichert wird deine IP-Adresse zusammen mit einer Zahl – keine Bilddaten und kein Bezug zu deinem Konto. Dasselbe gilt für die Anmeldung, das Zurücksetzen des Passworts, das Kontaktformular und das Freistellen eines Motivs vor der Anmeldung: auch dort zählen wir je IP-Adresse mit.
- Anfragen pro Konto, je Kalendertag und je Stunde. Diese Zähler löschen sich von selbst – nach spätestens zwei Tagen bzw. nach drei Stunden.
- Anfragen pro Geräte-Kennung, je Stunde und je Kalendertag. Auch diese Zähler löschen sich von selbst, nach drei Stunden bzw. zwei Tagen.
- Anfragen über alle Nutzer zusammen, als Notbremse, sowie die Zahl der kostenlosen Probebilder je Stunde. Diese Zahlen sind keiner Person zugeordnet.
2.8 Nutzungsstatistik
Damit wir sehen, an welcher Stelle der App Leute nicht weiterkommen, zählen wir mit, welche Schritte durchlaufen werden. Zu jedem Schritt speichern wir genau drei Dinge: den Namen des Schritts, den Zeitpunkt und eine zufällige Kennung deiner aktuellen Sitzung – bei angemeldeten Nutzern zusätzlich das Konto.
Diese Sitzungs-Kennung ist ausdrücklich NICHT die Geräte-Kennung aus Abschnitt 2.2. Sie entsteht neu, sobald du die App öffnest, und lebt nur im Arbeitsspeicher – auf deinem Gerät wird sie nirgends abgelegt. Schließt du die App, ist sie weg; beim nächsten Start bekommst du eine andere. Sie hält nur die Schritte eines einzelnen Durchlaufs zusammen; über mehrere App-Starts hinweg erkennen wir dich damit nicht wieder. Das kostet uns Genauigkeit – wir sehen, wie viele Durchläufe es gab, nicht, wie viele Menschen die App benutzt haben –, und diesen Preis zahlen wir bewusst. Bis zum 21. August 2026 stand hier die Geräte-Kennung; Einträge aus der Zeit davor tragen sie noch und werden wie alle anderen spätestens nach sechs Monaten gelöscht.
Die Schritte, die gezählt werden, sind abschließend festgelegt. Es sind: Foto gewählt, Motiv erzeugt, Motiv hochgeladen, mit dem Motiv weiter, Motiv verschoben, Vorschau gesehen, Erstellen gedrückt, Ergebnis gesehen, Daumen abgegeben, Angebotsseite gesehen, Kauf abgeschlossen.
Bei drei dieser Schritte kommt eine einzelne technische Angabe dazu: der gewählte Motiv-Stil, ob der Daumen hoch oder runter ging, und welches Produkt gekauft wurde. Mehr nicht.
Ausdrücklich nicht gespeichert werden dabei:
- deine Fotos oder erzeugten Bilder
- deine Motivbeschreibungen oder irgendein anderer Text, den du eintippst
- deine IP-Adresse
- dein Standort
Diese Zahlen dienen allein dazu, die App zu verbessern. Wir bilden daraus keine Werbeprofile, spielen dir nichts Personalisiertes aus und geben nichts an Werbenetzwerke weiter.
Die Einträge werden nach spätestens sechs Monaten automatisch gelöscht. Löschst du dein Konto, verschwindet die Verknüpfung zu deinem Konto sofort mit.
2.9 Automatische Inhaltsprüfung deiner Bilder
Bevor wir eine Vorschau erzeugen, prüft ein Programm von Google jedes Bild, das du hochlädst – dein Körperfoto und dein Motiv. Es beurteilt allein, ob das Bild erlaubte Inhalte zeigt.
Das Ergebnis ist ein einzelnes Wort: entweder in Ordnung, oder eine Angabe darüber, welche Grenze überschritten wurde. Mehr bekommen wir nicht zurück, und wir speichern davon nichts. Kein Mensch bei uns sieht dein Bild dabei an.
Warum es das gibt: Ohne diese Prüfung könnten über die App Inhalte erzeugt werden, die wir weder erzeugen dürfen noch wollen – etwa verfassungsfeindliche Zeichen oder Darstellungen von Kindern. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einem rechtmäßigen Angebot (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); ohne die Prüfung müssten wir das Hochladen eigener Bilder ganz abschalten.
Wird dein Bild abgelehnt, sagen wir dir den Grund und du kannst ein anderes wählen. Dein Guthaben wird dabei nicht belastet.
2.10 Altersprüfung über Apple
Die App ist erst ab 18 Jahren nutzbar. Neben deiner eigenen Bestätigung fragen wir dein iPhone, ob Apple für dieses Gerät eine Altersangabe hinterlegt hat.
Wir bekommen dabei kein Geburtsdatum und kein Alter. Die App erfährt ausschließlich eines von drei Ergebnissen: volljährig, minderjährig, oder keine Angabe. Dieses Ergebnis verlässt dein Gerät nicht, geht nicht an unseren Server und wird nirgends gespeichert – es entscheidet im selben Augenblick darüber, ob ein Konto angelegt werden kann.
Meldet Apple ein Alter unter 18 Jahren, legen wir kein Konto an. Meldet Apple nichts, gilt in den meisten Ländern weiter allein deine eigene Bestätigung; in einzelnen Regionen mit gesetzlicher Altersprüfpflicht können wir ohne Angabe kein Konto anlegen.
Grundlage ist unsere rechtliche Verpflichtung zur Altersprüfung (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO) und, soweit keine solche Pflicht besteht, unser berechtigtes Interesse daran, Minderjährige von einem Angebot fernzuhalten, das nicht für sie bestimmt ist (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
2.11 Aktualisierungen der App
Damit Fehler schnell verschwinden, kann die App Teile ihres Programms nachladen, ohne dass du eine neue Fassung im App Store installieren musst. Dafür fragt sie bei jedem Start einmal beim Aktualisierungs-Dienst unseres Dienstleisters Expo (650 Industries, Inc., USA) nach, ob etwas Neues bereitliegt. Das passiert im Hintergrund und hält den Start nicht auf.
Bei dieser Anfrage werden übertragen:
- deine IP-Adresse – bei jedem Abruf im Internet technisch unvermeidbar
- eine zufällige Kennung deiner Installation, die beim ersten Start auf deinem Gerät erzeugt und dort gespeichert wird
- die Angabe „iOS", welche Fassung der App auf deinem Gerät läuft und über welchen Kanal sie Aktualisierungen bekommt
- die internen Kennnummern der Programmfassung, die gerade läuft, und derjenigen, die zuletzt beim Start gescheitert ist
Ist die App beim vorherigen Start abgestürzt, wird zusätzlich die Fehlermeldung dieses Absturzes mitgeschickt, gekürzt auf 1024 Zeichen. Sie soll verhindern, dass eine fehlerhafte Aktualisierung erneut ausgeliefert wird.
Die zufällige Kennung enthält keinen Bezug zu deiner Person, nicht zu deinem Konto und nicht zu einer Geräte-Nummer von Apple. Löschst du die App, ist sie weg – bei einer Neuinstallation entsteht eine neue. Sie hat nichts mit dem Merkmal zu tun, das Apple für uns auf deinem Gerät hinterlegt (Abschnitt 8); jenes übersteht eine Neuinstallation, diese nicht.
Wir bekommen aus diesen Anfragen keine Auswertung über dich. Sie fließen nicht in die Nutzungsstatistik nach Abschnitt 2.8 ein, werden mit deinem Konto nicht verknüpft und dienen nicht der Werbung.
Liegt eine neue Fassung bereit, lädt die App sie über dasselbe Netz nach; auch dabei ist deine IP-Adresse technisch beteiligt. Wie lange Expo diese Anfragen protokolliert, gibt Expo öffentlich nicht an – wir können dir dazu deshalb keine Frist nennen.
3. Wofür wir deine Daten nutzen
- Verwaltung deines Kontos (Registrierung, Anmeldung, Passwort zurücksetzen)
- Bereitstellung der eigentlichen App-Funktion (Tattoo-Vorschau erzeugen)
- Prüfung deines Guthabens (wie viele Bilder dir noch zustehen)
- Abwicklung von Einladungen und Geschenk-Codes
- Verbesserung der App anhand deiner freiwilligen Rückmeldungen und der Nutzungsstatistik nach Abschnitt 2.8
- Schutz vor Missbrauch und übermäßiger Nutzung
Wir verkaufen deine Daten nicht, geben sie nicht zu Werbezwecken weiter und erstellen keine Werbeprofile. Die App enthält keine Werbe-Bausteine und keine Bausteine fremder Analyse- oder Werbenetzwerke; sie verfolgt dich nicht über andere Apps oder Webseiten hinweg. Der einzige fremde Baustein, der von sich aus eine Verbindung nach außen aufbaut, ist die Aktualisierungs-Funktion nach Abschnitt 2.11 – sie misst kein Nutzungsverhalten. Die Nutzungsstatistik nach Abschnitt 2.8 läuft ausschließlich über unseren eigenen Server.
4. Empfänger deiner Daten (Auftragsverarbeiter)
Wir setzen die folgenden Dienstleister ein. Jeder erhält nur die Daten, die er für seine Aufgabe braucht:
| Dienst | Zweck | Was übertragen wird |
|---|---|---|
| Google Cloud (Vertex AI) | Erzeugung von Motiv und Tattoo-Vorschau | Körperfoto, Motivbild, Positionsangabe, Motiv-Beschreibung und die zeichnerischen Anweisungen für die Erzeugung – keine Angabe über deine Haut. Wir nutzen dafür Google Cloud (Vertex AI), nicht die Gemini-API für Privatnutzer. Google verpflichtet sich in seinen Service Specific Terms unter „Training Restriction" ausdrücklich, Kundendaten ohne unsere Erlaubnis nicht zum Trainieren oder Feinabstimmen von KI-Modellen zu verwenden. Um Missbrauch zu erkennen, kann Google Anfragen protokollieren; solche Protokolle bewahrt Google nach eigener Angabe höchstens 90 Tage auf und nutzt sie ebenfalls nicht zum Training. Für die Verarbeitung gilt Googles Cloud Data Processing Addendum |
| Google (Sign-In) | Anmeldung über „Mit Google fortfahren" | Bestätigung deiner Google-Identität, nur wenn du diese Option nutzt |
| Apple (Sign in with Apple) | Anmeldung über „Mit Apple fortfahren" | Bestätigung deiner Apple-Identität und deine E-Mail-Adresse – bei „E-Mail-Adresse verbergen" nur eine anonyme Weiterleitungsadresse; nur wenn du diese Option nutzt |
| Apple (DeviceCheck, USA) | Missbrauchsschutz für das kostenlose Probebild | Ein von deinem iPhone erzeugtes, für uns unlesbares Gerätemerkmal. Apple hinterlegt daraufhin für unsere App genau eine Angabe an deinem Gerät: ob das kostenlose Probebild bereits verbraucht wurde. Wir erhalten keine Geräte-Nummer, keine Apple-ID und keine Verbindung zu deiner Person. Diese Angabe übersteht eine Neuinstallation und das Zurücksetzen des Geräts und kann von uns nicht gelöscht werden (Abschnitt 8) |
| Resend (Versand aus Irland, Verwaltung in den USA) | Versand des Codes bei „Passwort vergessen" und der Nachrichten aus dem Kontaktformular | deine E-Mail-Adresse, nur bei diesen Vorgängen. Verschickt wird aus Irland; die Verwaltungsdaten dazu – Kontodaten, Begleitdaten der E-Mail und Protokolle – legt Resend nach eigener Angabe unabhängig von der Versandregion in den USA ab (Abschnitt 5) |
| Neon | Datenbank für die Konto-Daten und die 24-Stunden-Zwischenablage der Ergebnisbilder | siehe Abschnitte 2.1, 2.2, 2.3, 2.5 und 2.6 |
| Vercel | Betrieb des Servers | technisch notwendige Verbindungsdaten, z. B. deine IP-Adresse während der Anfrage |
| Upstash | Zähler für den Missbrauchsschutz | IP-Adresse und Konto-Kennung, jeweils kurzzeitig (siehe 2.7) |
| Apple bzw. Google (App-Store) | Abwicklung von Käufen | Der Kauf läuft vollständig im App-Store deines Geräts ab. Wir erhalten nur die Bestätigung, dass ein Paket gekauft wurde – keine Zahlungsdaten, keine Kreditkartennummer, keine Rechnungsadresse. Diese Bestätigung erreicht uns nicht unmittelbar, sondern über unseren Dienstleister RevenueCat (nächste Zeile) |
| RevenueCat (USA) | Zuordnung deiner Käufe und Abos zu deinem Tattvue-Konto und Freischaltung des Guthabens | deine Tattvue-Nutzerkennung, eine Geräte-Kennung, deine IP-Adresse, die App-Version und deine Kaufhistorie (welches Produkt wann gekauft, verlängert, gekündigt oder erstattet wurde) – keine Zahlungsdaten |
| Expo (650 Industries, Inc., USA) | Nachladen von Programm-Aktualisierungen der App (Abschnitt 2.11) | deine IP-Adresse, eine zufällige Kennung deiner Installation, die Angabe „iOS", welche Fassung der App läuft und über welchen Kanal sie Aktualisierungen bekommt, die internen Kennnummern der Programmfassungen – und, wenn die App zuvor abgestürzt ist, die auf 1024 Zeichen gekürzte Fehlermeldung dieses Absturzes. Keine Bild-, Konto- oder Zahlungsdaten. Die Auslieferung läuft über die Netze von Cloudflare und Google, die Expo dafür einsetzt |
Alle genannten Dienstleister sind zur Vertraulichkeit verpflichtet (Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO, soweit anwendbar). Bei Apple und Google gilt das nur, soweit sie für uns arbeiten: Für die Anmeldung, den Kauf-Ablauf im App-Store und das Gerätemerkmal aus der Zeile „Apple (DeviceCheck)" entscheiden diese Unternehmen selbst über Zweck und Mittel und sind insoweit eigene Verantwortliche, nicht unsere Auftragsverarbeiter.
5. Wo deine Daten verarbeitet werden
Ein Teil unserer Dienstleister arbeitet innerhalb der Europäischen Union, ein Teil in den Vereinigten Staaten – und eine Verarbeitung findet weltweit statt:
| Was | Wo |
|---|---|
| Server der App | EU – Vercel, Region Frankfurt („fra1") |
| Datenbank mit den Konto-Daten und der 24-Stunden-Zwischenablage | EU – Neon, Region Frankfurt („eu-central-1") |
| Zähler für den Missbrauchsschutz | EU – Upstash, Region Frankfurt („fra1") |
| Erzeugung von Motiv und Vorschau sowie automatische Inhaltsprüfung | weltweit – Google |
| Zuordnung deiner Käufe zu deinem Konto | USA – RevenueCat |
| Missbrauchsschutz für das Probebild | USA – Apple (DeviceCheck) |
| Nachladen von Programm-Aktualisierungen | USA – Expo, ausgeliefert über die Netze von Cloudflare und Google |
| Versand unserer E-Mails | Irland – Resend, Versand aus der Region Irland („eu-west-1"); die Verwaltung dieses Dienstes liegt in den USA |
Seit dem 24. August 2026 stehen der Server, die Datenbank und die Zähler in Frankfurt am Main. Bis dahin standen sie in den Vereinigten Staaten. Die alten US-Speicher sind seit dem Umzug von der App getrennt und werden nicht mehr beschrieben; eine Kopie des Datenbestands vom 24. August 2026 liegt dort noch, bis wir sie löschen.
„Weltweit" steht dort nicht aus Vorsicht, sondern weil es zutrifft: Wir sprechen Google über dessen globalen Zugang an, weil das Bildmodell nur dort angeboten wird. Google verteilt die Anfrage selbst über seine Rechenzentren und sagt ausdrücklich, dass Daten dabei in jedem Land zwischengespeichert werden können, in dem Google oder seine Beauftragten Rechenzentren betreiben. Der Verarbeitungsort ist damit nicht auf ein Land festgelegt. Wo dein Körperfoto in dem Moment gerechnet wird, in dem du auf „Erzeugen" tippst, können wir dir deshalb nicht sagen. Gespeichert wird es nirgends. Das gilt für beide Wege, über die wir Google erreichen können – über Google Cloud (Vertex AI) und über die Gemini-API unmittelbar.
Beim E-Mail-Versand müssen wir dir eine Einschränkung nennen. Unser Dienstleister Resend verschickt die E-Mails aus Irland, legt die Daten darüber aber in den Vereinigten Staaten ab. Resend sagt dazu selbst, die Wahl der Versandregion steuere nicht, wo Kundendaten gespeichert werden: Kontodaten, die Begleitdaten der E-Mails, Protokolle und die Aufrufe der Schnittstelle liegen unabhängig von der gewählten Region in den USA. Deine E-Mail-Adresse verlässt bei „Passwort vergessen" und beim Kontaktformular also die Europäische Union. Wir sagen dir das lieber, als den Eindruck zu erwecken, es bliebe alles in Europa.
Für die Verarbeitungen in den USA gilt: Die USA gelten nicht automatisch als Land mit gleichwertigem Datenschutz. Die Übermittlung dorthin stützt sich deshalb auf Art. 44 ff. DSGVO, konkret auf den Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission zum EU-US Data Privacy Framework vom 10. Juli 2023 (soweit der jeweilige Anbieter dort zertifiziert ist) sowie ergänzend auf die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission.
Für die Übermittlung an Google stützen wir uns nicht auf den Angemessenheitsbeschluss zum EU-US Data Privacy Framework – der gilt nur für die Vereinigten Staaten, und der Verarbeitungsort steht hier gerade nicht fest. Grundlage sind dort ausschließlich die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission, die Google in seinen Datenverarbeitungsbedingungen einbindet.
Trotzdem ehrlich gesagt: Es lässt sich nicht vollständig ausschließen, dass US-Behörden auf dort verarbeitete Daten zugreifen. Betroffen sind deine E-Mail-Adresse aus dem Versand über Resend, deine Nutzer- und Geräte-Kennung samt Kaufhistorie bei RevenueCat und die Angaben aus den Aktualisierungs-Anfragen nach Abschnitt 2.11. Dein Guthaben-Stand und dein fertiges Ergebnisbild liegen seit dem 24. August 2026 in Frankfurt und sind davon nicht mehr betroffen. Dein Körperfoto und dein Motiv speichern wir nicht.
Und auch für die Systeme in Frankfurt bleibt eine Einschränkung, die wir nicht verschweigen: Vercel, Neon und Upstash sind Unternehmen mit Sitz in den Vereinigten Staaten. Deine Daten liegen in Frankfurt, aber ein Zugriff darauf aus den USA – etwa durch Mitarbeitende bei der Wartung – ist technisch möglich. Für einen solchen Zugriff gelten dieselben Standardvertragsklauseln der EU-Kommission wie oben.
6. Rechtsgrundlagen
| Verarbeitung | Rechtsgrundlage |
|---|---|
| Konto, Bilderzeugung, Guthaben, Käufe | Erfüllung des Nutzungsvertrags, Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Das gilt auch für die Anmeldung über Google oder Apple, wenn du diesen Weg wählst |
| Körperfotos und die Messwerte daraus (Abschnitt 2.3) | Erfüllung des Nutzungsvertrags, Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Ohne dein Foto kann die App ihre einzige Funktion – die Vorschau – nicht erbringen. Eine besondere Kategorie personenbezogener Daten nach Art. 9 Abs. 1 DSGVO verarbeiten wir dabei nicht; die Gründe stehen in Abschnitt 2.3 |
| Missbrauchsschutz, Geräte-Kennung, Zähler | Berechtigtes Interesse an einem funktionierenden und bezahlbaren Dienst, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO |
| Nachladen von Programm-Aktualisierungen (Abschnitt 2.11) | Berechtigtes Interesse daran, Fehler und Sicherheitslücken schnell zu schließen, ohne auf eine neue Fassung im App Store warten zu müssen, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Widerspruch nach Art. 21 DSGVO möglich; die Prüfung lässt sich allerdings nicht für einzelne Geräte abschalten |
| Nutzungsstatistik (Abschnitt 2.8) | Berechtigtes Interesse daran, die App dort zu verbessern, wo Nutzer nicht weiterkommen, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Widerspruch nach Art. 21 DSGVO – und zwar selbst und sofort: In den Einstellungen der App steht unter „Datenschutz" der Schalter „Nutzungs-Statistik". Stellst du ihn aus, schickt deine App keinen einzigen Zähl-Eintrag mehr; diese Einstellung bleibt gespeichert, bis du sie wieder änderst. Wirksam wird dein Widerspruch über diesen Schalter, und eine E-Mail an uns kann ihn nicht ersetzen: Ohne Anmeldung tragen die Einträge nur eine Sitzungs-Kennung, die beim nächsten App-Start nicht mehr existiert, und lassen sich dir deshalb nicht zuordnen (Art. 11 Abs. 2 DSGVO). Bist du angemeldet, löschen wir dir auf Anfrage an contact@tattvue.com die Einträge, die zu deinem Konto gespeichert sind |
| Rückmeldungen und Bewertungen | Deine Einwilligung, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO – du gibst sie freiwillig ab |
| Zugriff auf Kamera und Fotos | Deine Freigabe im Betriebssystem, jederzeit widerrufbar |
7. Speicherdauer
- Konto-Daten speichern wir, solange dein Konto besteht.
- Körperfotos und Motive speichern wir gar nicht (Abschnitt 2.3).
- Fertige Ergebnisbilder löschen wir, sobald deine App den Empfang bestätigt hat, spätestens aber nach 24 Stunden (Abschnitt 2.3).
- Beim kostenlosen Probebild bleibt die Fassung ohne Wasserzeichen bis zur Nachlieferung liegen, längstens ebenfalls 24 Stunden (Abschnitt 2.3).
- Codes für „Passwort vergessen" verfallen nach kurzer Zeit und werden danach entwertet.
- Zähler für den Missbrauchsschutz löschen sich nach höchstens zwei Tagen von selbst.
- Rückmeldungen und Bewertungen behalten wir, solange dein Konto besteht; löschst du dein Konto, verschwinden sie mit.
- Die technischen Zeilen zu deinen Bild-Erstellungen (Abschnitt 2.1) behalten wir, solange dein Konto besteht; löschst du dein Konto, verschwinden sie mit.
- Einträge der Nutzungsstatistik (Abschnitt 2.8) löschen wir automatisch nach spätestens sechs Monaten.
- Die Aktualisierungs-Anfragen nach Abschnitt 2.11 liegen bei unserem Dienstleister Expo, nicht bei uns. Wie lange sie dort protokolliert werden, gibt Expo öffentlich nicht an; wir können dir deshalb keine Frist nennen. Die zufällige Kennung auf deinem Gerät verschwindet, sobald du die App löschst.
8. Deine Rechte
Du hast das Recht auf Auskunft über deine Daten, auf Berichtigung, auf Löschung, auf Einschränkung der Verarbeitung und auf Datenübertragbarkeit. Außerdem kannst du einer Verarbeitung widersprechen, die auf unserem berechtigten Interesse beruht, und eine erteilte Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen.
Konto löschen: Du kannst dein Konto jederzeit selbst in der App löschen – unter Einstellungen, „Konto löschen". Die Löschung erfolgt sofort. Sie umfasst deine Konto-Daten, deine Bilderzeugungen, deine Rückmeldungen und Bewertungen, alle noch zwischengespeicherten Ergebnisbilder und die Verknüpfung deiner Käufe mit deinem Konto. Restliches Guthaben verfällt dabei und wird nicht erstattet. Alternativ genügt eine kurze E-Mail an contact@tattvue.com; dann löschen wir dein Konto innerhalb von 30 Tagen und bestätigen dir das.
Zwei Dinge bleiben, und zwar bewusst: Erstens merken wir uns weiterhin, dass auf deinem Gerät bereits ein Gratisbild verbraucht wurde – ohne diese Notiz wäre das Gratisbild durch Löschen und Neuanmelden beliebig oft zu bekommen. Gespeichert ist dazu nur eine Geräte-Kennung und ein Datum, kein Bezug zu dir; wir löschen sie nach 24 Monaten. Zweitens setzt Apple auf unsere Bitte hin ein Merkmal auf deinem Gerät, das dasselbe verhindert. Dieses Merkmal liegt bei Apple, nicht bei uns, und wir können es nicht löschen – auch nicht, wenn du uns darum bittest.
Du hast zudem das Recht, dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu beschweren. Für uns zuständig ist:
Die Landesbeauftragte für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht Brandenburg Stahnsdorfer Damm 77, 14532 Kleinmachnow
8.1 Automatisierte Entscheidungen
An drei Stellen entscheidet in dieser App ein Programm allein, ohne dass ein Mensch bei uns hinsieht. Zwei dieser Entscheidungen bestimmen darüber, ob du die App überhaupt nutzen kannst. Deshalb steht hier, wie sie funktionieren, was sie für dich bedeuten und wie du dich dagegen wehren kannst (Art. 13 Abs. 2 lit. f und Art. 22 DSGVO).
Erstens: ob wir dir ein Konto anlegen. Beim Erstellen eines Kontos fragt die App das Alterssignal deines Geräts ab (Abschnitt 2.10). In zwei Fällen legen wir daraufhin kein Konto an: wenn dein Gerät ausdrücklich ein Alter unter 18 Jahren meldet – und wenn dein Gerät kein Alter meldet, dein Betriebssystem uns aber ausdrücklich mitteilt, dass es in einer Region steht, in der eine Altersprüfung gesetzlich vorgeschrieben ist. In beiden Fällen kommt kein Vertrag mit uns zustande. Meldet dein Gerät gar nichts, passiert nichts: Dann läuft die Anmeldung ganz normal weiter.
Zweitens: ob ein bestehendes Konto weiter benutzt werden darf. Bei jedem Start der App fragen wir dasselbe Signal noch einmal ab. Meldet dein Gerät jetzt ausdrücklich ein Alter unter 18 Jahren, melden wir dich ab und sperren den Zugang – auch dann, wenn du für Guthaben oder ein Abo bezahlt hast. Hier sperrt ausschließlich das ausdrückliche „unter 18"; ein fehlendes Signal führt nicht zur Sperre.
Drittens: ob wir dein Bild verarbeiten. Vor jeder Vorschau prüft ein Programm dein Körperfoto und dein Motiv (Abschnitt 2.9). Lehnt es ab, erzeugen wir keine Vorschau. Diese Entscheidung betrifft nur den einzelnen Versuch: Dein Konto bleibt bestehen, dein Guthaben wird nicht belastet, und du kannst sofort ein anderes Bild wählen.
Was dabei nicht passiert: Wir erstellen kein Profil von dir. In keine dieser Entscheidungen fließen dein Name, dein Verhalten in der App, deine Käufe oder deine früheren Bilder ein. Es gibt keine Punktzahl, keine Vorhersage und keine Bewertung deiner Person. Jede der drei Entscheidungen wertet genau einen Wert aus: das Signal deines Geräts oder das Urteil zu genau diesem einen Bild.
Warum das automatisch läuft: Wir dürfen mit Minderjährigen keinen Vertrag über diese App schließen (Abschnitt 9), und wir dürfen bestimmte Inhalte nicht erzeugen. Eine Prüfung von Hand ist bei einer App, die in Sekunden antwortet, nicht möglich. Wir stützen die beiden Alters-Entscheidungen deshalb auf Art. 22 Abs. 2 lit. a DSGVO: Sie sind für den Abschluss und die Erfüllung des Vertrags mit dir erforderlich.
Dein Recht auf einen Menschen: Wurdest du gesperrt, obwohl du volljährig bist, dann schreib uns an contact@tattvue.com oder nutze das Kontaktformular unter tattvue.com/kontakt. Ein Mensch sieht sich deinen Fall dann an, nicht noch einmal ein Programm. Du kannst uns dabei deinen Standpunkt darlegen und der Entscheidung widersprechen; das ist dein Recht nach Art. 22 Abs. 3 DSGVO. Dasselbe gilt, wenn du meinst, dass ein Bild zu Unrecht abgelehnt wurde. Wir antworten dir innerhalb eines Monats (Art. 12 Abs. 3 DSGVO).
Ehrlich dazu gesagt, damit du weißt, was dich erwartet: Das Alterssignal entsteht auf deinem Gerät und verlässt es nicht (Abschnitt 2.10). Wir können bei uns also weder nachsehen, was dein Gerät gemeldet hat, noch es überschreiben – wir haben keinen Schalter, mit dem wir eine Sperre einfach aufheben könnten. Was wir tun können: mit dir herausfinden, woran die Sperre liegt, und dir sagen, wie sie sich beheben lässt. Der Hebel liegt fast immer bei dir, in den Einstellungen deines iPhones: Unter deinem Apple Account bestimmst du bei „Altersgruppe für Apps", ob dein Gerät deine Altersgruppe überhaupt mit Apps teilt; das Geburtsdatum dahinter gehört zu deinem Apple Account und lässt sich dort ändern. Dein Geburtsdatum selbst bekommen wir nie zu sehen.
9. Mindestalter
Die App ist für Personen ab 18 Jahren bestimmt. Sie richtet sich weder an Kinder noch an Jugendliche. Deine Daten verarbeiten wir nur, wenn du volljährig bist; eine Einwilligung durch Erziehungsberechtigte ist nicht vorgesehen, weil die App Minderjährigen nicht offensteht. Erfahren wir, dass ein Konto von einer minderjährigen Person angelegt wurde, löschen wir es samt der zugehörigen Daten.
Bitte beachte außerdem, dass echtes Tätowieren in Deutschland und den meisten anderen Ländern eigenen Altersgrenzen unterliegt – eine Vorschau in dieser App ersetzt keine solche Regelung.
10. Änderungen dieser Erklärung
Wenn sich die App verändert, passen wir diese Erklärung an. Es gilt jeweils die Fassung, die in der App und auf unserer Webseite abrufbar ist. Bei wesentlichen Änderungen weisen wir dich in der App darauf hin.
11. Nutzerinnen und Nutzer in der Schweiz
Nutzt du die App in der Schweiz, gilt für dich das revidierte Datenschutzgesetz (revDSG). Alles oben Beschriebene gilt unverändert – dieselben Daten, dieselben Zwecke, dieselben Fristen. Zwei Punkte unterscheiden sich:
Aufsichtsbehörde: Zuständig ist der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB), Feldeggweg 1, 3003 Bern, edoeb.admin.ch. Die in Abschnitt 8 genannte deutsche Behörde ist für dich nicht zuständig.
Begriffe: Das revDSG spricht von „Bearbeitung" statt von „Verarbeitung". Gemeint ist dasselbe.
Deine Rechte nach revDSG entsprechen inhaltlich denen aus Abschnitt 8: Auskunft, Berichtigung, Löschung, Herausgabe oder Übertragung deiner Daten sowie Widerspruch gegen eine Bearbeitung. Eine kurze E-Mail an contact@tattvue.com genügt.