Japanisches Tattoo an den Rippen
Du überlegst, ein japanisches Tattoo an den Rippen stechen zu lassen? Hier steht, wie gut Stil und Stelle zusammenpassen, welche Größe sinnvoll ist, wie weh es tut und wie lange es heilt.
Der Stil Japanisch (Irezumi) funktioniert gut an den Rippen: Dünne Haut direkt auf den Rippen, jeder Atemzug bewegt die Stelle – eine der intensivsten Stellen überhaupt.
- Schmerz
- 9/10 · sehr hoch
- Sinnvolle Breite
- 12–25 cm
- Heilung (Oberfläche)
- 14–21 Tage
- Sichtbarkeit
- meist bedeckt
Passt das zusammen?
Linienstärke und Stelle passen zueinander. Meide nur sehr enge Zwischenräume im Motiv – an einer Stelle mit mehr Bewegung füllen sie sich mit den Jahren eher zu.
Die Stelle ist meist bedeckt – gut für die Farben, die so am längsten satt bleiben.
Mehr zum Stil: Japanisches Tattoo – alle Stellen im Überblick.
Welche Größe?
Für ein japanisches Tattoo an den Rippen sind etwa 12–25 cm Breite sinnvoll. Am unteren Ende ist das etwas breiter als eine Handfläche, am oberen etwa 1,5-mal so breit wie ein DIN-A5-Blatt.
Kräftige Linien bleiben auch am unteren Ende der Spanne lesbar – die Größe entscheidest du hier eher danach, wie präsent das Motiv wirken soll.
Größe am eigenen Maß ausprobieren
Wie weh tut es?
An den Rippen liegt der Schmerz bei etwa 9 von 10 – sehr hoch. Zum Vergleich: an der Brust liegt der Wert bei etwa 6, am Bauch bei etwa 7. An den Rippen ist es damit die empfindlichste der drei Stellen.
Bei großen Motiven ist weniger der einzelne Stich das Problem als die Dauer: Mehrere Sitzungen sind üblich, und gegen Ende einer langen Sitzung wird jede Stelle empfindlicher.
Die Schmerzwerte sind unsere eigene grobe Einschätzung auf einer Skala von 1 bis 10, keine Messung – jeder Körper empfindet anders.
Alle Stellen auf der Schmerz-Karte
Wie lange heilt es?
An den Rippen ist die Oberfläche meist nach 14–21 Tagen geschlossen; ganz erneuert ist die Haut darunter erst nach mehreren Wochen.
Farbflächen werden dichter gestochen als reine Linien; die Haut ist danach stärker gereizt und schuppt in der zweiten Woche deutlicher. Die Farben wirken in dieser Zeit milchig – ihre echte Leuchtkraft siehst du erst, wenn die Haut ganz abgeheilt ist.
Häufige Fragen
Tut ein japanisches Tattoo an den Rippen weh?
An den Rippen liegt der Schmerz bei etwa 9 von 10 – sehr hoch. Bei großen Motiven ist weniger der einzelne Stich das Problem als die Dauer: Mehrere Sitzungen sind üblich, und gegen Ende einer langen Sitzung wird jede Stelle empfindlicher.
Wie groß sollte ein japanisches Tattoo an den Rippen sein?
Etwa 12–25 cm breit. Der Stil Japanisch (Irezumi) funktioniert gut an den Rippen: Dünne Haut direkt auf den Rippen, jeder Atemzug bewegt die Stelle – eine der intensivsten Stellen überhaupt.
Wie lange heilt ein japanisches Tattoo an den Rippen?
Die Oberfläche ist meist nach 14–21 Tagen geschlossen. Farbflächen werden dichter gestochen als reine Linien; die Haut ist danach stärker gereizt und schuppt in der zweiten Woche deutlicher. Die Farben wirken in dieser Zeit milchig – ihre echte Leuchtkraft siehst du erst, wenn die Haut ganz abgeheilt ist.
Vorher ansehen
In Tattvue fotografierst du die Stelle, an der das Tattoo sitzen soll, und siehst dein Motiv im Stil Japanisch (Irezumi) direkt darauf – in der Größe, die du dir vorstellst. So merkst du vor dem Termin, ob es passt.