Tattvue

Japanisches Tattoo an Hand und Fingern

Du überlegst, ein japanisches Tattoo an Hand und Fingern stechen zu lassen? Hier steht, wie gut Stil und Stelle zusammenpassen, welche Größe sinnvoll ist, wie weh es tut und wie lange es heilt.

schwierig

Der Stil Japanisch (Irezumi) braucht Fläche – an Hand und Fingern sind höchstens etwa 6 cm Breite möglich. Das Motiv müsste stark verkleinert werden und verliert dabei, was den Stil ausmacht.

Schmerz
8/10 · sehr hoch
Sinnvolle Breite
1–6 cm
Heilung (Oberfläche)
14–21 Tage
Sichtbarkeit
meist sichtbar

Passt das zusammen?

Kräftig genug für unruhige Haut ist der Stil meist. Rechne aber damit, dass einzelne Partien nachgestochen werden müssen, weil die Haut hier Farbe schlechter hält als an ruhigen Stellen.

Die Stelle liegt fast immer frei und bekommt viel Sonne. Farben bleichen dort am schnellsten aus – nach der Heilung gehört Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor dazu, wenn die Farben leuchten sollen.

Mehr zum Stil: Japanisches Tattoo – alle Stellen im Überblick.

Welche Größe?

Für ein japanisches Tattoo an Hand und Fingern sind etwa 1–6 cm Breite sinnvoll. Am unteren Ende ist das weniger als die halbe Breite einer Kreditkarte, am oberen etwa eine halbe bis dreiviertel Kreditkarte breit.

Kräftige Linien bleiben auch am unteren Ende der Spanne lesbar – die Größe entscheidest du hier eher danach, wie präsent das Motiv wirken soll.

Größe am eigenen Maß ausprobieren

Wie weh tut es?

An Hand und Fingern liegt der Schmerz bei etwa 8 von 10 – sehr hoch. Zum Vergleich: am Handgelenk liegt der Wert bei etwa 6, am Unterarm bei etwa 3. An Hand und Fingern ist es damit die empfindlichste der drei Stellen.

Bei großen Motiven ist weniger der einzelne Stich das Problem als die Dauer: Mehrere Sitzungen sind üblich, und gegen Ende einer langen Sitzung wird jede Stelle empfindlicher.

Die Schmerzwerte sind unsere eigene grobe Einschätzung auf einer Skala von 1 bis 10, keine Messung – jeder Körper empfindet anders.

Alle Stellen auf der Schmerz-Karte

Wie lange heilt es?

An Hand und Fingern ist die Oberfläche meist nach 14–21 Tagen geschlossen; ganz erneuert ist die Haut darunter erst nach mehreren Wochen.

Farbflächen werden dichter gestochen als reine Linien; die Haut ist danach stärker gereizt und schuppt in der zweiten Woche deutlicher. Die Farben wirken in dieser Zeit milchig – ihre echte Leuchtkraft siehst du erst, wenn die Haut ganz abgeheilt ist.

Nachsorge Tag für Tag

Häufige Fragen

Tut ein japanisches Tattoo an Hand und Fingern weh?

An Hand und Fingern liegt der Schmerz bei etwa 8 von 10 – sehr hoch. Bei großen Motiven ist weniger der einzelne Stich das Problem als die Dauer: Mehrere Sitzungen sind üblich, und gegen Ende einer langen Sitzung wird jede Stelle empfindlicher.

Wie groß sollte ein japanisches Tattoo an Hand und Fingern sein?

Etwa 1–6 cm breit. Der Stil Japanisch (Irezumi) braucht Fläche – an Hand und Fingern sind höchstens etwa 6 cm Breite möglich. Das Motiv müsste stark verkleinert werden und verliert dabei, was den Stil ausmacht.

Wie lange heilt ein japanisches Tattoo an Hand und Fingern?

Die Oberfläche ist meist nach 14–21 Tagen geschlossen. Farbflächen werden dichter gestochen als reine Linien; die Haut ist danach stärker gereizt und schuppt in der zweiten Woche deutlicher. Die Farben wirken in dieser Zeit milchig – ihre echte Leuchtkraft siehst du erst, wenn die Haut ganz abgeheilt ist.

Vorher ansehen

In Tattvue fotografierst du die Stelle, an der das Tattoo sitzen soll, und siehst dein Motiv im Stil Japanisch (Irezumi) direkt darauf – in der Größe, die du dir vorstellst. So merkst du vor dem Termin, ob es passt.